Wenn du über Absicherung und Vorsorge nachdenkst, geht es im Kern um eine Frage: Was passiert mit dir und deinen Liebsten, wenn im Leben nicht alles nach Plan läuft – oder wenn du irgendwann aufhören möchtest zu arbeiten? Genau dafür sind Lebensversicherungen und die verschiedenen Bausteine drumherum da. Ich bleibe dabei immer bei deiner persönlichen Situation und nicht bei „Standardlösungen von der Stange“.
Bei der Berufsunfähigkeitsversicherung geht es darum, dein Einkommen zu schützen, wenn du deinen aktuellen Beruf aus gesundheitlichen Gründen ganz oder teilweise nicht mehr ausüben kannst. Stell dir vor, dein Gehalt fällt weg, die laufenden Kosten bleiben aber gleich – das ist genau das Risiko, das wir absichern. Wichtig sind hier Fragen wie: Welche Rente brauchst du, damit dein Leben weiter funktioniert? Wie lange soll der Schutz laufen? Und welche Klauseln (z.B. „abstrakte Verweisung“) möchtest du auf keinen Fall im Vertrag haben? Gemeinsam schauen wir uns an, was dein Job mit sich bringt, wie deine Gesundheitsgeschichte aussieht und welche Gesellschaften dafür in Frage kommen.
Die Erwerbsunfähigkeitsversicherung greift erst, wenn du gar keiner Tätigkeit mehr nachgehen kannst – egal in welchem Beruf. Sie ist oft günstiger, sichert dafür aber ein „härteres“ Szenario ab. Für manche ist sie eine Alternative, wenn eine Berufsunfähigkeitsversicherung aus gesundheitlichen oder finanziellen Gründen nicht machbar ist. Hier besprechen wir offen: Wie groß ist dein Risiko? Was kannst und willst du dir leisten? Und lohnt sich dieser Baustein im Verhältnis zu deiner Situation.
Mit einer fondsgebundenen Rentenversicherung baust du Schritt für Schritt ein Vermögen für später auf. Deine Beiträge werden (ganz oder teilweise) in Fonds investiert, sodass du Chancen auf höhere Renditen hast als auf dem klassischen Sparbuch – aber eben auch mit Schwankungen. Wichtig ist, dass du dich damit wohlfühlst: Wie viel Sicherheit brauchst du, wie viel Schwankung hältst du aus, und wie flexibel soll der Vertrag sein (z.B. Zuzahlungen, Beitragspausen, Anpassungen kurz vor Rentenbeginn)? Unser Ziel ist, dass du verstehst, wie dein Geld für dich arbeitet – und nicht einfach „irgendwo“ in einer Police verschwindet.
Die Risikolebensversicherung ist so etwas wie ein finanzieller Fallschirm für deine Familie oder andere Menschen, die auf dein Einkommen angewiesen sind. Stirbst du während der Laufzeit, erhalten die Hinterbliebenen eine vorher fest vereinbarte Summe – etwa um eine Immobilie weiter finanzieren zu können oder die Ausbildung der Kinder zu sichern. Wir klären: Wer wäre im Ernstfall wirklich betroffen? Wie hoch müsste die Absicherung sein, damit niemand „ins Leere fällt“? Und wie lange ist die Absicherung sinnvoll (zum Beispiel bis die Kinder auf eigenen Beinen stehen oder das Haus abbezahlt ist)?
Beim Thema Sterbegeld geht es darum, dass im Todesfall zumindest die finanziellen Folgen einer Bestattung geregelt sind. Für manche ist das ein wichtiges emotionales Thema: „Ich möchte, dass meine Angehörigen nicht auch noch über Geld nachdenken müssen.“ Ob eine Sterbegeldversicherung für dich passt oder ob andere Lösungen (z.B. Rücklagen, Treuhandkonto) sinnvoller sind, schauen wir uns gemeinsam an – ganz ohne Druck.
Am Ende geht es nicht darum, möglichst viele Verträge zu haben, sondern die richtigen. Vielleicht stellst du fest, dass du schon einiges gut geregelt hast und wir nur Feinheiten anpassen. Vielleicht fehlt aber auch ein zentrales Puzzleteil, von dem du bisher gar nicht wusstest, wie wichtig es ist. Meine Rolle als Versicherungmaklerin ist es, mit dir in Ruhe durch dein Leben, deine Verpflichtungen und deine Ziele zu gehen – und daraus ein Absicherungskonzept zu machen, das dich nicht überfordert, das bezahlbar bleibt und bei dem du genau weißt: „Das passt zu mir.“